GRÜNE LIGA

Ein Projekt der GRÜNE LIGA Berlin e.V.

Parks und Gärten

Arboretum und Baumschule Späth

Die überregionale Bedeutung des Gartenbaubetriebs der Familie Späth ist Ursprung der Benennung des Berliner Stadtteils: Baumschulenweg. Über sechs Generationen, von 1720 bis 1944, entstand hier eine außergewöhnliche Baumschule. Ende des 19. Jh. errichtete Franz Späth an seinem Wohnhaus den Garten, aus dem das heutige Arboretum hervorging. Es diente zugleich als Hausgarten, Versuchsfeld für den Baumschulbetrieb und Schaupflanzung für die Kunden. Noch heute befinden sich einige Originale der damals neu eingeführten Gehölze hier. Auf dem Gelände besonders bemerkenswert sind eine riesige Kastanie (Aesculus hippocastanum), die wie ein Besen wächst, sowie ein männlicher Ginkgo (Ginkgo biloba), der mit zwei Trieben des weiblichen Ginkgo vor der Humboldt-Universität veredelt wurde und fruchtet. 1998 wurde dem Späth-Arboretum auf Grund seiner herausragenden Bedeutung die Ehrenplakette der International Dendrology Society (Internationale Gesellschaft für Gehölzkunde) verliehen.
Späthstr.80/81, Berlin-Baumschulenweg, S6, S8, S9, S45 Baumschulenweg, Bus 170, 265 Baumschulenstr./ Königsheideweg, April-Okt Mi, Do, Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr, Eintritt 1 €, erm. 0,50 €

Hoffest „Späth’er Frühling“

Botanische Anlage Blankenfelde

Der etwas außerhalb gelegene botanische Volkspark Blankenfelde entstand 1909 ursprünglich als Schulgarten. Nach dem Krieg diente er Naturwissenschaftlern zu Ausbildungszwecken. Heute befindet sich auf dem 34 ha großen Gelände eine öffentliche Grünanlage, die seit 1994 unter Denkmalschutz steht. In dem Park findet man Staudenbeete, ein kleines Arboretum, einen Steingarten, eine Wassergartenanlage sowie zwei Gewächshäuser von 1920 mit der berühmten „Königin der Nacht“, deren Blüte einmal im Jahr viele Interessierte anzieht. Gleich in der Nähe befindet sich, über eine Apfelbaumallee zu erreichen, die „geologische Wand“. Hier wurden seit 1912 Gesteine aus den verschiedenen Schichten der obersten Erdkruste Mitteleuropas zu einer Mauer gefügt.
Blankenfelder Chaussee, Berlin-Blankenfelde, U2, S8, S4 Pankow – dann weiter M1 Herrmann-Hesse-/Waldstr. oder Bus 107 Botanische Anlage, Eintritt 1 €

Botanische Anlage Blankenfelde

Botanischer Garten

Der Botanische Garten Berlin ist mit einer Fläche von 43 ha einer der größten der Welt und blickt auf eine 300 jährige Geschichte zurück, davon ca. 100 Jahre in Dahlem. Der Bestand umfasst über 22.000 verschiedene Pflanzenarten, die nach geografischen und systematischen Kriterien geordnet sind. Im Freiland beeindrucken unter anderem die stattlichen Baumbestände verschiedener Hemisphären und Pflanzenfamilien und die vielen wild vorkommenden Kleingehölze, Stauden und Blühpflanzen. Dazu gibt es einen Sumpf- und Wassergarten, Moosgarten, Duft- und Tastgarten, einen Nutzpflanzen- und einen Arzneipflanzengarten, alles abgerundet durch schmückende Anlagen. Die insgesamt 15 Gewächshäuser bieten einen weiteren Pflanzenschatz, der die Botanik tropischer und subtropischer Länder zugänglich macht, ohne dazu ins Flugzeug steigen zu müssen.
Königin-Luise-Str. 6-8, Berlin-Dahlem, S1 Botanischer Garten, Bus M48 Botanischer Garten, Bus 101, X83 Königin-Luise-Platz, tgl. ab 9 Uhr im Nov-Jan bis 16, Feb 17 Uhr, März 18 Uhr, April 20 Uhr, Mai, Juni, Juli 21 Uhr, Aug 20 Uhr, Sept 19 Uhr, Okt 18 Uhr, Eintritt 6 €, erm. 3 €
www.botanischer-garten-berlin.de

Großes Gewächshaus im Botanischen Garten @ Chr

Britzer Garten

Der 90 ha große Britzer Garten ist eine grüne Oase im Südwesten Neuköllns. 1985 anlässlich der Bundesgartenschau angelegt, um der Bevölkerung im Süden des damals geteilten Berlin Erholung in der Natur zu ermöglichen, bietet die Anlage heute einen modernen Landschaftsgarten mit künstlichen Seen, zahlreichen Sondergärten und Spielmöglichkeiten. Wer sich alles anschauen möchte, fährt am Besten eine Runde mit der Parkeisenbahn. Mit ihr kommt man am Rosengarten, dem Schmetterlingshaus, einem Hexengarten mit alten Heilkräutern und dem Obstgarten, wo im Herbst Äpfel und Birnen geerntet werden, vorbei. Im Frühling wogt ein ca. 2 km langes Meer aus Tulpen, Narzissen und Krokussen und im Sommer, bis in den späten Herbst hinein, blühen hunderte Rosensorten. Zahlreiche Veranstaltungen gibt es in der wärmeren Jahreszeit: Sonnenwendfest, Klassik Open-Air mit großem Feuerwerk, Herbstdrachenfest und Jazz-Konzerte. Am östlichen Rand des Parks dreht sich die historische Britzer Mühle. Kinder lieben die tollen Spielplätze und das Lehmdorf.
Eingänge Sangerhauser Weg 1, Tauernallee 80, Mohriner Allee 142, Buckower Damm 170, Massiner Weg 28, Berlin-Britz, Bus 179 Sangerhauser Weg, Bus 181 Windröschenweg, M44 Britzer Garten, tgl. ab 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit, Kassenöffnung: Nov-Feb bis 16, März/Okt bis 18, April-Sept bis 20 Uhr, Eintritt 2 €, erm. 1 €, Kinder bis 5 Jahre frei
www.gruen-berlin.de

Britzer Garten © Volwi

Comenius-Garten

In Neukölln gibt es diesen kleinen, versteckt gelegenen Philosophengarten, dessen Name auf den 1592 geborenen Universalgelehrten Johann Amos Comenius zurückgeht. Die etwas über einen Hektar große Anlage wurde 1995 eröffnet. Beete, Wiesen, Alleen und Pflanzungen bilden mit gärtnerischen Mitteln den Lebensweg und die Philosophie des Comenius nach. Der Gast besucht u.a. einen Rosenhain, das Weltenmeer, ein mosaisches Becken, einen Irrgarten oder das Seelenparadies.
Richardstr. 35, Berlin-Neukölln, U7 Karl-Marx-Straße
www.comenius-garten.de

Exotischer Kräutergarten

Seit 1997 werden in dem Kräutergarten exotische Duft-, Heil- und Würzkräuter angebaut. Außerdem sind hier auch Kurse und Seminare zum Anbau und der Gestaltung von Kräutergärten im Angebot.
Fürstenbrunner Weg 72, Berlin-Charlottenburg, S41, S42 Westend, Mi, Do, Fr, 10-14, Sa 10-15 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung (Kontakt: Dr. A. Moshiri)
www.exotischer-kraeutergarten.com

Freizeitpark Lübars

Der fast 40 ha große Park bietet viele Erholungsmöglichkeiten für die ganze Familie an der frischen Luft. Der große Hügel, von dem man eine gute Aussicht hat, ist künstlichen Ursprungs. Bis Mitte der 70er Jahre war hier eine Hausmülldeponie. Mit viel Bürgerengagement wurde aus der Halde das jetzige Erholungsgebiet. Gleich neben dem Park befindet sich ein traditionell bewirtschafteter märkischer Bauernhof. Hier gibt es Kühe, Schweine, Ziegen, Schafe, Pferde, Esel, Enten, Gänse, Hühner, Kaninchen und Bienen zu besichtigen. Den Kindern wird das Leben und die artgerechte Haltung der Tiere von Fachleuten erklärt. Auch ein Bauerngarten gehört natürlich dazu, in dem Blumen und Nutzpflanzen gedeihen. Wer Lust auf eine Limonade hat, besucht die Schänke.
Alte Fasanerie 6, Berlin-Lübars, S1, S85, U8 Wittenau, weiter mit dem Bus M21 Quickborner Straße, Jugendfarm: Di-Fr 9-19, WE und Feiertage 10-17 Uhr

Gärten der Welt

Eine seltene Attraktion bilden die Internationalen Gärten im Erholungspark Marzahn im Osten Berlins. Auf 20 ha Fläche sind bisher neun verschiedene Gärten zu finden: Es gibt einen chinesischen Garten, welcher der Größte seiner Art in Europa ist, einen japanischen, balinesischen, orientalischen, koreanischen, christlichen und einen italienischen Renaissancegarten sowie einen Irrgarten und einen Staudengarten. Die schönen Anlagen machen die botanischen und architektonischen Besonderheiten traditioneller Gartenkunst der verschiedenen Regionen für den Besucher sicht- und fühlbar. Der christliche Garten ist einem Klostergarten nachempfunden. Die großen Freiflächen dazwischen mit ihren schönen Wiesen, der Kienberg als natürlicher Aussichtspunkt und das abenteuerliche Labyrinth sind weitere Attraktionen.
Eisenacher Str. 99, Berlin-Marzahn, S7 Marzahn, U5 Cottbusser Platz weiter mit Bus 195 Erholungspark Marzahn, tgl. ab 9 Uhr, April-Sept bis 20, März/Okt bis 18 Uhr, Eintritt 2 €, erm. 1 €
www.gruen-berlin.de

Chinesischer Garten © Volwi

Gleisdreieck (Ostpark)

Entstanden auf der schönsten Stadtbrache Berlins, dem Areal des ehemaligen Anhalter- und Potsdamer Güterbahnhofs, das viele Jahre als Logistikfläche für die Bauarbeiten am Potsdamer Platz genutzt wurde, ist der erste Teil des Parkes im September 2011 eröffnet worden, der Westpark wird 2013 fertiggestellt. Das planerische Leitbild für die beiden durch die ICE-Trasse getrennten Parkteile sieht großzügige Rasenflächen im Zentrum und vielfältige Nutzungen vor. Noch schöner hätte der Park sein können, wenn von dem alten Baumbestand und der schönen Wildnis mehr geblieben wäre.
U2 Gleisdreieck oder U1 Möckernbrücke

Grunewald

Der 3000 ha große Grunewald war zu Mauerzeiten für Westberliner das Naherholungsgebiet Nummer eins. Noch heute pilgern viele Familien in den idyllischen Forst, aber nicht nur, um frische Luft zu schnappen, sondern auch, um auf dem Gelände des Umweltzentrums Ökowerk an Kräutern zu schnuppern oder im Teufelssee Baden zu gehen. Berlins größte ehemalige Sandgrube mit Düne lädt zum Picknicken ein – und im Winter zum Schlittenfahren. Die Bauindustrie baggerte Gruben in den während der Eiszeit abgelagerten Sand. Durch das Grundwasser entstanden so feuchte und trockene Lebensräume für verschiedene Pflanzen, Insekten und Amphibien. Der 14 Hektar große See ist ein einzigartiges Biotop mit jeder Menge Fröschen, Lurchen und Insekten. Wahrzeichen des Grunewalds ist auch der Teufelsberg mit den zwei Hügelkuppen, dem Teufels– und dem Drachenberg.
Grunewald, 14055 Berlin, S5, S7 Grunewald, Bus M19 Grunewald, 349 Alte Allee
www.forst-grunewald.de

Königsheide

Die Königsheide war bis ins 19. Jh. Teil eines Waldgebietes südöstlich von Berlin. Von diesem Wald geblieben sind heute die Wuhlheide, Köllnische Heide, Grünauer und Köpenicker Forst und die 200ha große Königsheide. Man findet hier vor allem Stiel- und Traubeneichen und zahlreiche Kräuter. Neben der Erholung dient der Wald als Natur- und Wasserschutzgebiet.
S Baumschulenweg oder S Schöneweide

Liebermann-Villa am Wannsee

Die Liebermannvilla, ehemaliges Sommerhaus des Malers Max Liebermann, und der dazugehörige Garten befinden sich am Wannsee. Im Obergeschoss des 1909 gebauten Hauses befindet sich eine Kunstaustellung und im Erdgeschoss eine Dokumentation über das Leben der Familie Liebermann und das Schicksal des Hauses. Der Garten wurde wieder so gestaltet, wie Max Liebermann ihn plante und bietet eine wunderschöne grüne Kulisse für die Villa. Besondere Anziehungspunkte sind hier historische und selten gewordene Pflanzen, wie z.B. die Tithonie, und der Gemüsegarten, in dem – wie früher überall – Kohl, Bohnen und Tomaten wachsen. Vor allem die für Liebermanns Gartenkonzept typische Verbindung von Gemüse- und Staudengarten ist es, die den heutigen Besucher fasziniert.
Colomierstr. 3, Berlin-Wannsee, S1 Wannsee, Bus 114 Liebermann-Villa
www.liebermann-villa.de

Natur-Park Schöneberger Südgelände

Zurück zur Natur, so könnte man den Prozess beschreiben, der im Natur-Park Südgelände eine beeindruckende Stadtnatur hervorgebracht hat. Im südlichen Schöneberg finden Freunde der Spontanvegetation zwischen den S-Bahnhöfen Priesterweg und Südkreuz einen einzigartigen Park vor. Bis nach dem Krieg als Rangierbahnhof in Betrieb, sind auf dem Gelände noch diverse Eisenbahnrelikte anzutreffen, die sich harmonisch in die dschungelartige Vegetation einfügen. Wie kam es dazu? Nach jahrelangem Einsatz einer Bürgerinitiative und ihrer Mitstreiter/-innen ist das Gelände seit 1999 öffentlich zugänglich und bietet dem Besucher ökologische Vielfalt und ästhetische Anregung. Ein gut ausgebautes Wegenetz und Führungen zu Flora und Fauna des Ortes laden zu einem Spaziergang der besonderen Art ein. Im Lokschuppen haben Künstler ihre Ateliers, auch ein Café hat sonn- und feiertags geöffnet.
Priesterweg, Berlin-Schöneberg, S2, S26 Priesterweg, tgl. ab 9 Uhr bis zur Dämmerung, Eintritt 1 €
www.gruen-berlin.de

Naturpark Schöneberger Südgelände

Park am Nordbahnhof

Eine Besonderheit dieses Parks ist, dass er drei Meter über Straßenniveau liegt, mit guter Sicht auf Fernsehturm und Synagoge. Auf dem Gelände stand einst ein Teil des Stettiner Bahnhofs. Der wurde nach dem Krieg abgetragen und bald verlief hier ein Teil der Mauer. Als diese abgerissen war, entfaltete sich in fast zwanzig Jahren eine wilde Vegetation vor allem aus Birken und verschiedenen Gräsern, die Vögeln und Kleintieren Wohnraum bot. Diese „Wiese“ sollte im Park erhalten bleiben. So vereint der Park heute Natur, historische Erinnerung an Bahnanlage und Mauerstreifen sowie Sport- und Spielmöglichkeiten für aktive Erholung. Geplant ist eine Erweiterung des Parks bis zum Humboldthain.
Eingänge Julie-Wolfthorn-St., Gartenstr., Berlin-Mitte, S1, S2 Nordbahnhof, U6 Zinnowitzer Straße, tgl. bis 22 Uhr

Park auf dem Nordbahnhof

Park am Weißen See

Der Park am Weißen See hat seinen Namen von dem ca. 8,5 ha großen, eiszeitlichen See in seinem Zentrum. Zu Beginn des 19.Jh umgab den See ein Gutsgarten, der in den umliegenden Wald überging. Heute ist der Wald verschwunden und der Park etwas kleiner geworden. Anstelle des ehemaligen Schlosses gibt es eine Reihe von Bäumen oberhalb der Seeterassen. Ein 1,3 km langer Weg führt rund um den See. Ein Teil des Parks ist behindertengerecht eingerichtet. Im See zu baden ist auch möglich. Das Freibad, das an dieser Stelle seit 1912 existiert, kostet allerdings Eintritt. Die Fontäne in der Mitte des Sees, die zur Durchlüftung des Wassers beiträgt, ist seit 1969 in Betrieb.
Berlin-Weißensee, Tram 4 Berliner Allee/Indira-Ghandi-Straße

Park am Weissen See © Volwi

Park der Sinne

Die Gartenanlage der Klinik am Weißensee wurde in Kooperation mit einer Kunsthochschule gestaltet. Auf dem Areal verbinden sich gärtnerische, künstlerische und therapeutische Ansätze. Im Laufe der Jahre wuchs eine Oase, in der man sich nicht nur erholen, sondern auch immer etwas Neues entdecken kann, wie etwa die Klangsteine, das Heckentheater, das Labyrinth und die Taststeine oder Duftdolden. Alle Elemente liegen an einem Rundweg und werden kurz durch Schilder erläutert. Der Park der Sinne gehört zwar zur Park-Klinik, ist aber öffentlich und über die Schönstraße 80, dem Klinikhaupteingang, oder von der Roelckestraße aus zugänglich.
Schönstraße 80, Berlin-Weißensee, Bus 158, 255 Pistoriusstraße
www.park-der-sinne-berlin.de

Park der Sinne in Weißensee

Pfaueninsel

Die romantische Insel im Südwesten Berlins steht seit 1924 unter Naturschutz und ist heute Teil des Europäischen Vogelschutzgebietes. Aus diesem Grund dürfen Hunde nicht mit auf die Insel. Hier leben einige Pfauen wild. In der Barockzeit war hier, bis zu seiner Vertreibung, der Wohn- und Arbeitsort des Alchimisten Johannes Kunkel. Danach diente die Insel einige Jahre als kurfürstliche Geldquelle durch Zucht von Kaninchen. Ende des 18. Jh. begann der Ausbau zum Park und abgeschiedenen Rückzugsort für die königliche Familie. Wegen des alten Baumbestandes der Insel, vor allem Eichen, waren größere Neuanpflanzungen nicht nötig. Das die Ansicht prägende Schloss und die Meierei wurden gebaut. Das Schloss kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Da das Schloss seit 1840 nicht mehr bewohnt ist und im Krieg verschont wurde, ist die Ausstattung fast vollständig im Original der damaligen Zeit erhalten geblieben. Ihre endgültige Gestaltung erfuhr die Landschaft der Insel Anfang des 19. Jh. durch Lenné. Heutige gärtnerische Bemühungen orientieren sich an dieser Zeit. Erreichbar ist die Pfaueninsel nur mit der Fähre (Teil des ÖPNV). Und sie ist ein Ort nur für Fußgänger, Autos und Fahrräder können an der Fähre abgestellt werden.
Pfaueninselchaussee 100, Berlin-Wannsee, S1 Wannsee, Bus 218 Rübezahlweg, Fährbetrieb: Nov-Feb 10-16, März/Okt 9-17, April/Sept 8-18, Mai-Aug 8-20 Uhr, Schloss: April-Okt 10-17 Uhr, Mo geschlossen, Eintritt Schloss: 3 €, erm. 2,50 €, Meierei: 2 €, erm. 1,50 €, Fähre: 2 €

Schlosspark Charlottenburg

Der Park, 1697 angelegt, war der erste deutsche Barockgarten und ist der älteste erhaltene Park in Berlin. Im 19. Jh. wurde er zum englischen Landschaftsgarten, mit Begrenzung durch das Spreeufer, umgestaltet. Im Krieg schwer zerstört und danach rekonstruiert als Barockgarten, findet der Besucher heute gleich hinter dem Schloss sowohl einen barocken Garten als auch einen Landschaftsgarten vor.
Spandauer Damm 10-22, Berlin-Charlottenburg, S41, S42 Westend, Bus M45, 309 Schloss Charlottenburg, Bus 109 Schlossbrücke

Schlosspark Charlottenburg © Volwi

Schlosspark Niederschönhausen

Die Anlage dieses Parks geht zurück bis ins 17. Jh., im 19.Jh. wurde der Park wesentlich erweitert und zu einem Landschaftspark umgestaltet. Das Schloss, dass zu DDR-Zeiten als Unterkunft für Staatsgäste diente, ist seit einiger Zeit wieder für Besucher offen. Die um das Schloss errichtete Mauer steht allerdings noch. Der für alle Besucher offene ca 16ha große Park wird vom Flüsschen Panke durchflossen und hat einen vielfältigen und alten Baumbestand. Besonders beeindruckend sind einige große, alte Eichen. Die Eichen bieten dem vom Aussterben bedrohten Heldbock-Käfer Lebensraum.
Tschaikowskistraße 1, Berlin-Pankow, S2, U2 Pankow, Tram M1 Grabbeallee, Bus 150, 250 Hermann-Hesse-Straße / Waldstraße

Schlosspark Niederschönhausen © Volwi

Spreebogenpark

Der 2005 eröffnete, 6 Hektar große Park gibt Pflanzen und sportiven Menschen, vor allem aber Flaneuren, einen Raum. Prägend sind eine klare räumliche Gliederung und Begrenzung sowie die ausgedehnten Rasenflächen. Biologische Vielfalt findet man in den Beetflächen, die den Uferweg mit dem höher gelegenen Panoramaweg verbinden. Der Park bietet viele Aussichtspunkte auf die Stadt und einen Flanierweg entlang dem Spreeufer.
Ludwig-Erhard Str., Konrad-Adenauer Str., Berlin-Mitte, S5, S7, S9, Hauptbahnhof, U55 Bundestag, Bus 100 Platz der Republik

Spreebogenpark

Tegeler Forst

Im 18. Jh. erregte sich der „Soldaten-König“ über die Wilderer im Tegeler Forst, die ihm seine Schweine wegschossen. Heute ist der Tegeler Forst Teil des städtischen Waldes, Erholungsraum für die Bewohner Berlins und Refugium für Tiere und Pflanzen. Ausgedehnte Wanderwege führen durch eine Binnendünenlandschaft, ein Feuchtgebiet und zum höchsten und zum ältesten Baum Berlins. Der älteste Baum, die „dicke Marie“, ist eine 900 Jahre alte Stieleiche, die inmitten von Buchen stehende „lange Lärche“ gilt mit 43 m als höchster Baum. Ein Teil des Waldes ist naturbelassen, d.h. es finden keinerlei Eingriffe statt. Ein Wildgehege gibt es auch, in dem unter anderem Wildschweine untergebracht sind. Eine Beschreibung der Wanderwege findet man unter www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/ausflugstipps/
Berlin-Tegel, U6 Alt-Tegel

Tegeler Forst

Tempelhofer Freiheit

Seit im Mai 2010 das ehemalige Flugfeld des Tempelhofer Flughafens zum Erholungsraum umgewidmet wurde, bietet es vor allem eines: sehr viel Platz und frische Luft mitten in der Großstadt. Noch gibt es keine Parkanlage, sondern einfach nur viel Freiraum zum Ball spielen, spazieren gehen, auf der Wiese sitzen, Drachen steigen lassen, Skate fahren, ins Weite gucken.
Einige Windsurfer und Strandsegler auf Rollen nutzen die Start- und Landebahnen, denn es bläst eigentlich immer ein frischer Wind. Die Wiesen bieten vielen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Die Feldlerche, ein Bodenbrüter, baute hier trotz Flugbetrieb ihre Nester. Aus den Freiflächen wird in Zukunft eine Parklandschaft entstehen. Teil der Planung ist die Bundesgartenschau, die hier 2017 stattfinden wird.
Als Zwischennutzung gibt es unterschiedliche Ansätze von urban gardening.
Platz der Luftbrücke, Berlin-Tempelhof, U6 Platz der Luftbrücke, S41, S42 Tempelhof,
Dez/Jan 7:30-17 Uhr, Nov/Feb 7-18 Uhr, Okt 7-19 Uhr, März 6-19 Uhr, April/Sept 6-20:30 Uhr, Mai/Aug 6-21:30 Uhr, Juni/Juli 6-22:30 Uhr
www.tempelhofer-park.de

Tempelhofer Feld

Großer Tiergarten

Einst als kurfürstliches Jagdrevier angelegt, ist der Große Tiergarten der älteste und bedeutendste Park in Berlin und mit 210 ha auch der Größte. Der Park war nach dem Krieg völlig zerstört, die Bäume dienten zum Heizen, auf den Flächen wurden Kartoffeln und Gemüse angebaut. Zum Wiederaufbau kamen gespendete Bäume aus der gesamten Bundesrepublik, sogar während der Berlin-Blockade. Der ehemals barock gestaltete Teil des Parks wurde nicht wieder hergestellt, so dass sich der Tiergarten heute insgesamt als naturnaher Landschaftspark präsentiert. Alleen, viele Brücken, Teiche, Wiesen mit Baumgruppen bieten dem Besucher abwechslungsreiche Erholung. Auch Tiere wie Igel, Eichhörnchen, Füchse, Wiesel und Nachtigallen finden hier Lebensraum. Um diesen Bereich nicht zu gefährden, mussten die Baustellen um den Tiergarten ganz besondere Auflagen erfüllen. Der Grundwasserspiegel, der nur 3 m unter der Oberfläche steht, durfte um nur einen Meter schwanken, so die Forderung der Naturschützer.
Straße des 17. Juni, Berlin-Tiergarten, S3, S5, S7, S75 Tiergarten, U9 Hansaplatz

Großer Tiergarten

Tierpark Berlin

Der Tierpark entstand nach der Teilung der Stadt, denn der Zoo lag im Westteil Berlins. Auf dem für den Tierpark ausgewählten Gelände befanden sich ehemals Park und Schloss Friedrichsfelde. Das barocke Schloss wurde in den 70er Jahren restauriert und gehört zum Tierpark. Mit 160 ha erwartet den Besucher der größte Landschaftstiergarten in Europa. Wer den Park zum ersten Mal betritt, wird verdutzt sein, wenn er auf einer Wiese mit Buchen Elefanten erblickt oder ihm Giraffen scheinbar entgegenkommen. Der Eindruck wird dadurch verstärkt, dass viele der weitläufigen Tiergehege nur durch Wassergräben vom Besucher getrennt sind. Auch kann es ihm passieren, dass er an einem Gehege vorbeikommt und den Bewohner, der laut Schild dort sein soll, nicht sieht, weil dieser es sich so bequem gemacht hat, wie es ihm gefällt. Ein Höhepunkt ist im Tierpark auch die Fütterung der Tiere.
Am Tierpark 125, Berlin-Friedrichsfelde, U5 Tierpark, Tram M17, 27, 37 Tierpark, geöffnet: täglich ab 9 Uhr, Schließzeiten je nach Jahreszeiten zwischen 17 und 19 Uhr, Kassenschluß eine Stunde vorher.
www.zoo-berlin.de

Treptower Park

Der direkt an der Spree gelegene Park zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen Berlins. Großzügige, offene Wiesenflächen und dichte Gehölzbestände wechseln sich ab. Im 1876 angelegten Park befinden sich außerdem ein großer Karpfenteich und diverse Cafés und Gaststätten. Einem herrlichen Spazierweg am Ufer der Spree folgend kommt man in den Plänterwald, der etwa zur gleichen Zeit entstand. Es handelt sich um das citynächste Waldgebiet Berlins, dass gemeinsam mit dem Treptower Park, der Insel der Jugend, der Halbinsel Altstralau und dem Rummelsburger See eine unverwechselbare Berliner Spreelandschaft bildet.
Seit 1876 erfolgte auf dem Gebiet eine planmäßige Aufforstung mit dem Charakter einer Baumschule. Die Idee war, hier stärkere Bäume aufzuziehen, die die Stadt für die Bepflanzung von neuen Straßenzügen bisher hatte teuer kaufen müssen. Bäume aller Altersklassen standen nebeneinander und wurden regelmäßig ausgelichtet. Dieses Verfahren würde als „Plentern“ bezeichnet. Das gab dem heutigen Landschaftsschutzgebiet seinen Namen.
Berlin-Plänterwald, S 8, S9, S41, S42, Treptower Park oder Plänterwald
www.treptowerpark.de

Treptower Park

Viktoriapark

Mittelpunkt der 13 ha großen Parkanlage ist der 66 m hohe Kreuzberg, von dem man einen schönen Blick über Berlin und den bemerkenswerten Altbaumbestand des Parks hat. Eine besondere Attraktion ist die über 200 Jahre alte Ross-Kastanie (gegenüber der Methfesselstraße 23). Der Baum, ist älter als der Park selbst, 20m hoch und ca. 1,40 m breit. Auf der Kuppe des Kreuzberges steht ein „Nationaldenkmal“, das an die Freiheitskriege gegen Napoleon in Form eines Kathedralen-Turms erinnern soll. Am Fuße des Denkmals entspringt ein künstlicher Wasserfall. Weitere kleinere Wasserfälle und Quellen, eine felsige Wolfsschlucht sowie ein engmaschiges Wegenetz geben dem Park einen gebirgsähnlichen Charakter. Besonders attraktiv für Kinder sind das kleine Tiergehege und der Kinderspielplatz. Der Weinanbau auf dem Kreuzberg sorgt seit Jahren für passable Erträge.
Kreuzbergstraße, Berlin-Kreuzberg, U6, U7, Bus M19 Mehringdamm, U6 Platz der Luftbrücke, S2, S25 Yorckstraße

Wasserfall im Viktoriapark

Volkspark Friedrichshain

Der Friedrichshain ist der älteste Volkspark Berlins, seine Anlage als Erholungspark wurde 1840 beschlossen. Eine der Hauptattraktionen, der Märchenbrunnen am westlichen Eingang, kam 1913 hinzu. Grimmsche Märchenfiguren und Balustraden mit Tierfiguren speien Wasser und erfreuen vor allem Rentner, Kinder und Pärchen. Der Park ist ein Freizeiteldorado mit Beachvolleyball-Courts, öffentlicher Skater- und Tennisanlage, einem Ententeich, sowie verschiedenen Spielplätzen. Aus dem nach dem Krieg gesprengten Bunker wurde ein 78 m hoher Trümmerberg, der so dicht bewachsen ist, dass man von oben keine Chance hat, über die Stadt zu schauen. Der zweite Hügel im Norden des Parks ist im Winter als Rodelhang beliebt.
Am Friedrichshain, Berlin-Friedrichshain, Bus 200 Am Friedrichshain, Tram M5, M6, M8, Platz der Vereinten Nationen

Volkspark Friedrichshain © Volwi

Volkspark Hasenheide

Im 17. Jh. ging der große Kurfürst hier auf Hasenjagd. Später im 19.Jh wurde auf dem Gelände Schießen und Exerzieren geübt und Friedrich Ludwig Jahn hatte hier seinen ersten Turnplatz. Ab 1936 wurde der Park eingerichtet. Heute bieten ausgedehnte Wiesen und alte Bäume Platz für Erholung, Sport und Spiel. Die ca. 69 m hohe Erhebung entstand, wie in vielen Berliner Parks, aus Trümmerschutt. Das Tiergehege beherbergt ein Vielzahl einheimischer und exotischer Haustiere und einen Streichelzoo. Im Naturhaus gibt es, vor allem für Kinder konzipiert, Interessantes zur Flora und Fauna der Hasenheide.
Hasenheide, Berlin-Neukölln, Bus 104, 167 Fontanestr./Flughafenstr., U7, U8 Hermannplatz, Tierpark und Naturhaus: tgl. 9-17 (im Sommer bis 18 Uhr)
www.volkspark-hasenheide.de

Volkspark Humboldthain

Baubeginn für diesen Park war der 100. Geburtstag von Alexander von Humboldt am 14.09.1869. Im Krieg wurde der Park völlig zerstört. Heute bietet er mit Spielplätzen und Schwimmbad Erholung für Jung und Alt und durch die vielen Erhebungen und unterschiedlichen Gehölze abwechslungsreiche Spazierwege. Die 1941/42 errichteten Flakbunker wurden nach dem Krieg gesprengt. Die Trümmer des kleineren Leitturms bilden den oberen Rand einer abfallenden Wiese, die im Winter als Rodelbahn dient. Die Sprengung des Bunkers im nördlichen Teil gelang nur teilweise. Die Ruine ist heute Kern eines Berges, dessen Kuppe über einen Spazierweg durch ein Wäldchen zu erreichen ist und eine hervorragende Aussicht über Berlin bietet. Eine noch intakte Bunkerwand dient als Kletteranlage im oberen Schwierigkeitsbereich. Das Innere der Anlage ist im Winter ein großes Fledermausquartier, im Sommer bietet der Verein „Unterwelten“ Führungen durch den begehbaren Teil an. Wer genug gelaufen ist, kann sich in den Rosengarten setzten und komplett vergessen, dass in nur wenigen Metern Entfernung mit Bahnhof, Einkaufszentrum und Straße Ruhe und Schönheit dieses Gartens zu Ende ist.
Gustav-Meyer-Allee 1, Berlin-Wedding, S1, S2, S25, S41, S42 Humboldthain oder Gesundbrunnen, U8 Gesundbrunnen

Humboldthain mit Resten des ehem. Flak-Bunkers © Volwi

Volkspark Jungfernheide

Im Mittelalter gab es westlich der Jungfernheide, in Spandau, ein Nonnenkloster. Daher der Name des Parks. Die Jungfernheide war einmal Teil eines Wald- und Heidegebiets, in dem bis Ende des 18.Jh. der König jagte. Bei der Anlage des Parks, Mitte der 20er Jahre wurde der noch vorhandene Waldbestand erhalten. Zur ausgedehnteren Erholung kamen Spiel- und Liegewiesen, ein Theater und ein Freibad hinzu. Der Badesee ist künstlich angelegt, bekommt aber Zuführungen aus dem Grundwasser und dem Nonnengrabenkanal und fließt in die Spree ab. Trotzdem Teile des Parks nach dem Krieg dem Ausbau von Verkehrswegen zum Opfer fielen, ist er mit ca. 146 ha nach dem Großen Tiergarten der größte Park Berlins.
Jungfernheideweg 60, Berlin-Charlottenburg, U7 Harlemweg, Bus 121, 123 Weltlingerbrücke

Volkspark Prenzlauer Berg

Der heutige Park ist eines der Areale, auf das nach dem Krieg Trümmer abgeladen wurden. Im 19.Jh. war das Gelände Ackerfläche, Brachland und Abfallplatz der Berliner Makthallen. Später, um 1920, entstanden hier Kleingärten. Bis in die fünfziger Jahre wuchs dann der Trümmerberg, der nicht bebaut, sondern begrünt wurde, so dass ab 1969 ein Volkspark seine Gäste empfing. Obwohl zunächst nur schnell wachsende und anspruchslose Gewächse gepflanzt wurden, haben sich mittlerweile viele andere Arten angesiedelt. Der Park ist ein Biotop für Vögel und kleinere Wildtiere. Er zeichnet sich weniger durch alte Bäume als durch seine Wiesen mit großem Artenreichtum an Wildpflanzen aus.
Hohenschönhauser Str. 80, Berlin-Prenzlauer Berg, Tram M5, M6 Judith-Auer-Str.

Volkspark Prenzlauer Berg

Volkspark Rehberge

Das aufgrund der Eiszeit durch Dünen geprägte Gebiet verödete noch mehr, als Mitte des 19.Jh der sandige Aushub des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals teilweise hier abgeladen wurde. Als im besonders kalten Winter nach dem ersten Weltkrieg die Bevölkerung den Baumbestand zum Heizen komplett abholzte, wehte der Sand bis in die Siedlungsgebiete hinein. Von 1926 bis 1929 wurde dann der Park angelegt. Die ursprüngliche Landschaft ist dabei kaum verändert worden. Nur aus einem Moorgebiet wurde eine kleine Seenkette. Flora und Fauna der Rehberge bilden einheimische Arten. Neben ausgedehnten Sport- und Spielanlagen gibt es im Park auch ein Tiergehege, in dem Wildschweine und Damwild leben.
Otawistraße 46, Berlin-Wedding, U6 Rehberge

Volkspark Wuhlheide

Das Areal entstand zwischen 1919 und 1932 als Waldpark. Die Bevölkerung sollte zum Erholen sowohl Wald haben, als auch Gartenbereiche und Bereiche für sportliche Betätigung. Außer Wald bot der Park deshalb u.a. Sportplätze, ein Freibad und einen Tanzplatz. Im Krieg wurde das Gelände durch das Militär verwüstet und danach zum Teil vernachlässigt, zum Teil als Militärlager genutzt. Nur im östlichen Teil wurde der Park weiter gestaltet; es entstand das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ), ein Park mit vielfältigen Angeboten vor allem für Kinder. Der westliche Teil verwaldete. Seit den 90er Jahren gibt es Anstrengungen, auch den westlichen Teil wieder herzustellen.
Berlin-Oberschöneweide, S3 Wuhlheide, Tram 27, 63, 67 Freizeit- u. Erholungszentrum

Wröhmännerpark

Der älteste Park Spandaus entstand 1913/14 als Erholungsgebiet für die kinderreichen Familien der Spandauer Neustadt. Nach Beschädigung im Krieg wurde die Anlage in der Nachkriegszeit nicht mehr gepflegt und verlor an Schönheit. Erst in den neunziger Jahren wurde der Park restauriert und dabei die historische Parkgliederung wieder hergestellt. Im Garten gibt es ein mit Seerosen bewachsenes Wasserbecken, Ziergehölze und Baumgruppen, einen Rosengarten und einen Schmuckgarten. Von der Anlagestelle „Hafenplatz“ fahren Ausflugsschiffe.
Wröhmännerpark, Berlin-Spandau, S3 und U7 Rathaus Spandau, Bus M45 Wröhmännerpark

Zoo Berlin

Die Anlage wurde am 1. August 1844 als neunter Zoo in Europa eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum großen Teil zerstört. Von den Tieren überlebten nur wenige. Heute beherbergt der Zoo über 17.000 Tiere und ist damit einer der artenreichsten der Welt. Ein Tag ist zu kurz, um alle Tiere zu besuchen oder auch nur, um alle Attraktionen anzusehen, z.B. durch eine Glaswand den Pinguinen beim Schwimmen zusehen, im Vogelhaus auf einer Bank sitzen und die frei fliegenden exotischen Vögel beobachten, bei der Raubtierfütterung dabei sein. Verlegenheit kommt auf jeden Fall auf im Haus mit den Menschenaffen, welche die Wesen auf der anderen Seite der Scheibe nicht sehr viel anders anstarren als diese sie. Und dann gibt es noch das 1913 eröffnete Aquarium. Auf drei Etagen sind alle Arten von Fischen, Amphibien, Reptilien und Insekten zu beobachten.
Hardenberplatz 8, Berlin-Tiergarten, S5, S7, S9, U9, U2 Zoologischer Garten, 1.Jan-20.März 9-17 Uhr, 21.März-16.Okt 9-19 Uhr, 17.Okt-31.Dez 9-17 Uhr,
www.zoo-berlin.de

Eisbär im Zoo Berlin