GRÜNE LIGA

Ein Projekt der GRÜNE LIGA Berlin e.V.

Projekte

Ökologie erleben

Prinzessinnengärten

Der Prinzessinnengarten ist in Kreuzberg am Moritzplatz auf einem brachliegendem Baugrundstück entstanden. Auf dem 6000 qm großen Gelände werden ohne Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln, dafür mit viel Enthusiasmus, Gemüse und Kräuter angebaut. Das Besondere: der Garten ist mobil. Alles wächst in Behältern und Säcken, so dass der Garten jederzeit umziehen kann, sollte der Pachtvertrag für das Gelände gekündigt werden. Neben dem gärtnerischen steckt auch ein kultureller und sozialer Aspekt in dem Projekt. Für die Anwohner bildet der Garten nicht nur den Rahmen für gemeinsames Gärtnern, sondern ebenso für etliche Bildungs- und Kulturangebote. Hier wurde ein Ort urbanen Lebens geschaffen, an dem man gemeinsam mit Freunden, Nachbarn und Interessierten arbeiten, lernen und entspannen kann.
Prinzenstrasse 35–38, 10999 Berlin-Kreuzberg, U8 Moritzplatz, Nomadisch Grün (g) GmbH, Forsterstr. 5, 10999 Berlin-Kreuzberg,
http://prinzessinnengarten.net

Prinzessinengarten in Kreuzberg ©Volwi

Ökolaubenkolonie in Spandau

Nicht nur die Verwendung oder vielmehr Nichtverwendung bestimmter Düngerformen, Pflanzen und Materialien kennzeichnen hier den Unterschied zur normalen Kleingartenkolonie. Die Abwesenheit von Zäunen zwischen den einzelnen Parzellen gibt dem Gesamten den Charakter eines paradiesischen Gartens. Die Gärten und Lauben sind mit viel Phantasie und nach individuellen Vorstellungen gestaltet. Alle Lauben sind begrünt und es gibt keine versiegelten Flächen. Die Kolonie ist von außen einsehbar, es besteht aber auch jederzeit die Möglichkeit, sich Einlass zu erfragen, da sie vom Konzept her auch als Anschauungsobjekt dienen soll und zur Nachahmung geradezu auffordert.
Niederheideweg 55, 13589 Berlin-Spandau, S9, S75, U7 Rathaus Spandau, dann mit dem Bus 130 bis Sandwiesenweg, zu Fuß durch den Sandwiesenweg ca.10 Min.
Förderverein für das Kleingartenwesens e.V., Egelpfuhlstr. 35, 13581 Berlin
www.oekogarten-berlin.de

Ökolaubenkolonie in Spandau

Ökowerk

Das Ökowerk ist ein Naturschutzzentrum mit historischem Wasserwerk, mehreren Themengärten, einem Bistro sowie dem Informationszentrum Wasserleben. Der ansässige Verein Ökowerk e.V. hat das Ziel, durch offene Veranstaltungen sowie geschlossene Kurse die Bevölkerung über alle Fragen des Umweltschutzes zu informieren.
Auf das Dach der ehemaligen Filterhalle des Wasserwerkes wurde 1870 zur Isolierung eine 10cm dicke Sandschicht aufgetragen, auf der sich in mehreren Jahrzehnten eine Spontanvegetation entwickelt hat. Diese Vegetation, die von Nährstoffarmut und guter Luftqualität bestimmt wird, enthält als berlinweite Besonderheit einzigartige, schützenswerte Rentierflechten.
Teufelelsseechaussee 22-24, 14193 Berlin-Grunewald, S7 Grunewald (plus 20 min Fußweg), Tel. 030/12 00 14 00,
E-Mail info@oekowerk.de,
www.oekowerk.de

Ökowerk in Grunewald

Nachhaltige Stadtentwicklung

GRÜNE LIGA Berlin e.V.

Die GRÜNE LIGA ist ein Netzwerk ökologischer Bewegungen und hat ihre Wurzeln in der Umwelt- und Friedensbewegung der DDR. Der Name des Vereins ist verbunden mit dem Umweltfestival am Brandenburger Tor, dem Ökomarkt am Kollwitzplatz, ökologischer Hofbegrünung, der WOCHE der Zukunftsfähigkeit, der Projektstelle Lokale Agenda, allen Fragen zum Wasser und nachhaltiger Regionalentwicklung oder auch internationalen Workcamps mit Jugendlichen. Ein besonderes Angebot der GRÜNEN LIGA ist der nachhaltige Stadtführer „Berlin goes green“.
Das Engagement für eine nachhaltige Gestaltung der Zukunft, insbesondere für den Ausbau der erneuerbaren Energien, ökologische Reisen mit Kindern sowie die umweltpolitische Begleitung der EU-Erweiterung sind Schwerpunkte der Arbeit.
Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, U2 Senefelder Platz, Tram M2 Metzer Straße, Tel. 030/44 33 91-0, E-Mail info@grueneliga-berlin.de, Mo-Do 9-17:30 Uhr, Fr 9-15 Uhr,
www.grueneliga-berlin.de

Experimentcity

Experimentcity wurde 2003 von id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit initiiert.
Experimentcity zeigt, dass es möglich ist, Flächen und Räume in der Stadt kreativ und nachhaltig zu nutzen, und dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, bezahlbar, ökologisch und kooperativ zu wohnen und damit die Stadt lebenswerter und abwechslungsreicher machen.
Institut für kreative Nachhaltigkeit, Dr. Michael LaFond, Marienburger Straße 40, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg, Tram M2 Marienburger Str., Tel. 030/47 37 23 08, E-Mail institute@id22.net, Mo-Fr 10-18 Uhr und nach Vereinbarung,
www.experimentcity.net

Regenbogenfabrik

Das Kultur- und Nachbarschaftszentrum in einem Kreuzberger Hinterhof nahm seinen Anfang vor über 30 Jahren mit der Besetzung der damals leerstehende Fabrik.
Die Gebäude wurden und werden liebevoll instandgesetzt und modernisiert. Mit nur geringen Fördermitteln wurde ein Raum geschaffen, in dem Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne Behinderung und von unterschiedlicher Herkunft miteinander arbeiten und leben. Zur Regenbogenfabrik gehören ein Hostel, eine Tischlerei, eine Fahrradwerkstatt, Kuchenbäckerei, Kantine, Café, ein Kino, Musikübungsräume und eine Kita.
Lausitzer Str. 23, 10999 Berlin-Kreuzberg, U1 Görlitzer Bahnhof, U8 Kottbusser Tor, Tel. 030/695 795 0, E-Mail info@regenbogenfabrik.de, Info-Büro Mo-Fr 10-17 Uhr,
www.regenbogenfabrik.de

Regenbogenfabrik

ufaFabrik

Im Juni 1979 besetzten Alternative das seit Jahren leerstehende Gelände der ehemaligen UFA-Film-Kopierwerke. Aus der Idee eines ökologischen Lebens- und Arbeitsprojektes entstand das „Internationale Kulturzentrum ufaFabrik Berlin“, eine Kombination aus Wohnen, Arbeit, Kultur und Kreativität. In der ufaFabrik kam eine Vielzahl an ökologischen Verfahren zum Einsatz: Blockheizkraftwerk, Photovoltaikanlage, Windrad, FCKW-freie Kühlanlage, Regenwassernutzung und Fassaden- und Dachbegrünung. Die ausgeklügelte Infrastruktur kombiniert viele umweltrelevante Maßnahmen und optimiert so Ökologie und Ökonomie des Gewerbehofes. Die ufaFabrik ist ein öffentliches Projekt, auf dem Gelände finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die ökologische Bäckerei lädt zur Besichtigung, Kultur und Gastronomie, ein Kinderbauernhof und vieles mehr zu einem interessanten Besuch ein.
Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof, U6 Ullsteinstr., Tel. 030/75 50 30, E-Mail info@ufafabrik.de, Mo-Sa 10-19 Uhr, So 14-19 Uhr,
www.ufaFabrik.de

Kunst-Stoffe- Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V.

Das Projekt sammelt Materialien, die in Industrie, Dienstleistung und Privathaushalten als Reste, Ausschuss und Abfall anfallen, bereitet diese auf und gibt sie an Künstler/- innen und Bildungs- und kulturelle Einrichtungen weiter. So werden Abfallaufkommen reduziert und Kreativität gefördert. In den angeschlossenen Werkstätten finden Workshops statt, in denen der Umgang mit verschiedenen Materialien erlernt werden kann. Die Werkstätten werden, inklusive fachmännischer Beratung, auch vermietet. Das Projekt führt auch Veranstaltungen durch, in denen Strategien für den nachhaltigen Einsatz von Ressourcen entwickelt und ausgetauscht werden.
Berliner Straße 17, 13189 Berlin-Pankow, U2, S2, S8, S9 Pankow, Tram 50, M1 Pankow, Tel. 030/34 08 98 40, E-Mail info@kunst-stoffe-berlin.de, Materiallager Mi 14-20 Uhr (Winter bis 18 Uhr), Fr 11-18 Uhr und nach Vereinbarung, Büro Di, Do 10-15 Uhr, Mi, Fr 11-18 Uhr,
www.kunst-stoffe-berlin.de

Kinder und Jugendliche

FiPP e.V. – Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis

FiPP e.V. ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und arbeitet in rund 50 Einrichtungen und Projekten für Kinder, Jugendliche und Familien. Kinder und Jugendliche bis 25 Jahren finden Frei- und Schutzräume, Lernangebote sowie Beratung und Unterstützung bei Ideen und Problemen. Das Angebot reicht von Anti-Diskriminierungsarbeit, Flüchtlingsarbeit bis hin zu Freizeitangeboten für sog. „Lücke“-Kinder (zwischen 9-13 Jahren).
Großbeerenstraße 71, 10963 Berlin-Kreuzberg, U6, U7 Mehringdamm, Tel. 030/259 28 990, E-Mail zentrale@fippev.de,
www.fippev.de

FUSION – Intercultural Projects Berlin e.V.

Der Verein FUSION – Intercultural Projects Berlin e.V. verbindet interkulturelle Kinder- und Jugendarbeit mit einem Angebot an künstlerischen Gestaltungs- und Ausdrucksformen, wie Skulpturenbau, Musik, Tanz und Akrobatik. Der Kinder- und Jugendclub MANEGE und die für den Autoverkehr gesperrte und umgestaltete „Fusionstreet“ (Rütlistraße) sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Die Einbindung in konkrete künstlerische Projekte hilft ihnen, ihre positiven Potentiale zu entdecken und zu fördern und entsprechende Lebensperspektiven zu entwickeln.
Rütlistraße 1-3, 12045 Berlin-Neukölln, U8 Hermannplatz, Tel. 030/270 18 755, E-Mail info@fusionstreet.com, Projektbüro „Jugendstrasse“ Mo, Di, Do 11-16 Uhr, Kinder- und Jugendklub „Manege“ Tel. 030/93 93 50 11, Mo-Fr 14-20 Uhr,
www.fusionstreet.com

Wasserwerkstatt des WasserMuseum e.V.

Der gemeinnützige Verein hat sich auf das Thema Wasser konzentriert. Für Kinder wurde eine ganze Reihe von Angeboten entwickelt, mit denen sie mehr über das Urelement Wasser lernen und natürlich Spass beim Spielen damit haben können. Es gibt einen WasserParcours – ein pädagogisch betreuter Spielplatz, eine Wasserwekstatt, eine Lernwerkstatt und einen Wasserzauberraum.
Dillenburger Str. 57 (Tor2), 14199 Berlin-Wilmersdorf, U3 Breitenbachplatz, Bus 248, 282 Dillenburger Str., Tel. 030/89 73 23 95,
www.wassermuseum-berlin.de

Nachbarschaftsprojekte

Moabiter Ratschlag e.V.

Der Moabiter Ratschlag, ein gemeinnütziger Verein, fühlt sich seit 1990 den Menschen in Berlin-Moabit verpflichtet. Es gibt eine Vielzahl sozialer, kultureller und ökologischer Angebote, mit denen die regionale Bevölkerung einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leistet. Dazu zählen Integrationsprojekte, Maßnahmen zum Ressourcenschutz und die Förderung eines nachhaltigen Bildungsangebotes.
Geschäftsführung und Verwaltung Rostocker Straße 32, 10553 Berlin-Moabit, S41, S42 Beuselstr., Bus M27 Turmstr./Beuselstr., Tel. 030/390 812-12 bzw. Tel. 030/390 812-14,
www.moabiter-ratschlag.de